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Glaubensimpulse –
für ein zeitgemässes katholisches Leben

Unsere Autorinnen und Autoren verfassen für Sie jede Woche einen Impuls zum Nach- und Weiterdenken. 

Wenn ich ein König wäre …

Haben Sie sich schon einmal gefragt, was Sie tun würden, wenn Sie Bundespräsident oder Bundespräsidentin oder gar ein König oder eine Königin wären? Was würden Sie beschliessen, verändern, einführen? In meiner Jugendzeit gab es einen ganz bekannten Song von Rio Reiser: «König von Deutschland». Darin beschreibt er, was er alles tun würde, wenn er König von Deutschland wäre. 

Mutter Teresa und ich

Mein heutiger Glaubensimpuls ist ausnahmsweise einmal ein Filmtipp. Denn kürzlich war ich in der Premiere des neuen Kinofilms «Mother Teresa and Me», den ich aus religionspädagogischen und spirituellen Gründen sehr empfehlen möchte.

Die kleinen Zeichen von Schutz

Unsere gut 400-jährige Klosteranlage steht unter Denkmalschutz. Nun wurden wir darüber informiert, dass die Schutzverordnung der Stadt neu angepasst wird. Nach dem Studieren der entsprechenden Unterlagen habe ich mit Staunen festgestellt, dass unser Garten, wenn es so weit kommt und von diesen Bestimmungen Gebrauch gemacht wird, erstens durch den Ortsbildschutz, zweitens als archäologisches Schutzgebiet und drittens auch noch als Gartendenkmal besonders geschützt sein wird. Als Nicht-Fachfrau denke ich, für den Klostergarten ist das etwas zu viel des Schutzes.

Wir ahnen Grösseres

Leben und Sterben kann man von zwei ganz unterschiedlichen Seiten her betrachten: von der beschränkten Seite unseres menschlichen Wissens her oder von der offenen Seite unseres Glaubens. 

Zum Erntedank etwas meditieren

Der Samen keimt und wächst und der Mann weiss nicht, wie, heisst es im Matthäus-Evangelium (Mt). Wenn wir Erntedank feiern, dann feiern wir, dass die Früchte des Feldes gewachsen und gereift sind, ganz ohne unser Zutun. Und doch brauchte es zuerst auch den Sämann, der den guten Samen aussät. 

Fünf Zumutungen, die weiterbringen

An einem sonnigen Herbsttag vor vielen Jahren konnte ich an Bord eines alten Fischkutters eine Szene der besonderen Art verfolgen. Es stakste plötzlich eine hochfeine Dame in hohen Schuhen über Deck, öffnete Luke um Luke und schaute kopfschüttelnd hinein. Schliesslich wandte sie sich entnervt an den Kapitän und fragte, wo denn hier wohl die Damentoilette sei.

Langweilige Wiederholungen

«Ich bin mit eingeschwungen in den Fluss des Gebetes – und meine Gedanken sind zur Ruhe gekommen»

Der Nachmittag des Christentums?

Der tschechische Theologe Tomáš Halík ist einer der bedeutendsten religiösen Autoren der Gegenwart. 1948 geboren, wurde er 1978 heimlich in der damaligen DDR zum Priester geweiht und war enger Mitarbeiter von Kardinal Tomášek und Vaclav Havel. Er ist Professor für Soziologie an der Karls-Universität Prag und Pfarrer der dortigen Akademischen Gemeinde. 

Das tiefste Geheimnis

«Erinnere dich daran, dass du dir deinen Lebenswert nicht verdienen kannst. Vertraue vielmehr darauf: Du bist unendlich wertvoll, einfach weil du bist!

Sprung der Kirche

«In dieser Welt ist die Kirche nicht Selbstzweck, sie dient allen Menschen», stellte Giovanni Battista Montini einmal klar, bekannt als Papst Paul VI. Er regierte von 1963 bis 1978, er war der erste «Reisepapst» des 20. Jahrhunderts und jener, der die Tiara, die dreifache Papstkrone, für immer ablegte. Seine Sensibilität für die Probleme der Dritten Welt wurde in der öffentlichen Wahrnehmung zusehends überlagert vom Unmut über so unpopuläre Akzentsetzungen wie die «Pillenenzyklika».

Zu einem ökologischen Selbst

«Wir Menschen haben schlicht und ergreifend Angst. Angst, etwas zu verlieren, Angst, uns verändern zu müssen»

Gott ist kein Schmusibusi-Gott

Wenn man im Himmel sei, hat mal ein humoriger Prediger geweissagt, wundere man sich über drei Dinge. Erstens: wer alles da sei; zweitens: wer alles nicht da sei und drittens: dass man selber da se

Waren Sie im Paradies?

Der Sommer neigt sich langsam dem Ende zu, die Ferien sind vorbei – jedenfalls für die meisten von uns. Ich habe sie noch vor mir. Im September geht es für mich in die Berge. Als ich mir einige Reiseprospekte von verschiedenen Urlaubsorten in Europa und der Welt anschaute, fiel mir auf, dass wohl zumindest für die Reiseveranstalter die meisten der Urlaubsorte Paradiese sind: paradiesische Strände in der Karibik, Wohnen wie im Paradies, paradiesisches Essen im Zwölf-Sterne-Hotel usw. 

Der Grüne Güggel und der grüne Papst

Es ist Ferienzeit. Bei der Wahl von Reisezielen beeindrucken uns zwar die Bilder herrlicher Sandstrände, immer öfter gibt es aber auch Meldungen von Hitzerekorden und Waldbränden, die nachdenklich machen. Seit einiger Zeit hat Papst Franziskus den Beinamen «grüner Papst», denn er hat die Politik angesichts der Klimakrise zu entschlossenem Handeln aufgefordert und vor einer «unbewohnbaren Welt» gewarnt. Papst Franziskus ist zwar kein Spezialist für Klimaökonomie, aber er hat die enorme Bedeutung des Klimaproblems als soziales Problem für die Menschheit erkannt.

Ein Segen sein

Seuchen, Kriege, Umweltkatastrophen sind uns nicht unbekannt, wir kennen dies nur zu gut aus den Medien und den Nachrichten. Was wir darüber jahrzehntelang aus anderen Weltregionen und Ländern gehört haben, ist in der vergangenen Zeit vor unsere eigene Haustüre gerückt. Die Coronapandemie taucht auf; kaum ist diese etwas abgeflacht, beginnt der Krieg in der Ukraine mit mehr und mehr einschneidenden Folgen auch für uns. Und in diesem Sommer bekommen wir in der wasserreichen Schweiz auch den Klimawandel mit Hitze und Trockenheit hautnah zu spüren. Eine geballte Ladung von Problemen. Was soll da der Mensch dagegen tun?

Maria Magdalena – die Apostolin

Auf den 22. Juli fällt das Fest der heiligen Maria Magdalena. Papst Franziskus hat den Gedenktag von Maria Magdalena zu einem Festtag erhoben. Er hat sie offiziell Apostolin der Apostel genannt. Eine sehr späte Anerkennung der Bedeutung dieser Frau für unseren Glauben an die Auferstehung. Es waren bekanntlich nicht etwa die Apostel, die als Erste eine Begegnung mit dem Auferstandenen hatten und zum Glauben kamen – im Gegenteil.

Die Nummer 2 – das wahre Leben

«In einer Eingangsübung lädt uns Ignatius ein, den Blick auf unser eigenes Leben zu richten und in unserer inneren Freiheit zu wachsen!»

Predigen über Lydia?

«Wer wird in Lydias Haus die gemeinsamen Mahlfeiern mit Brot und Wein im Gedenken an den Gekreuzigten vorbereitet und geleitet haben? Lydia!»

Einfach da, egal durch welche Umstände

Am 24. Juni feiern wir das Hochfest Johannes des Täufers. Ein durchgehendes Thema in den Lesungen ist die Erwählung.
«Noch ehe ich dich im Mutterleib formte, habe ich dich ausersehen, als ich noch im Schoss meiner Mutter war, hat er meinen Namen genannt.»

Christi Himmelfahrt

Er war ihr eigen drei und dreissig Jahr. Die Zeit ist hin, ist hin! Wie ist sie doch nun alles Glanzes bar, Die öde Erd‘, auf der ich atm‘ und bin!

Im Garten der ersten Liebe

«Das eigentliche Geschenk, das Gott den Menschen hinterlässt, ist die starke Spur seiner Liebe in ihren Herzen»

Ja sagen in Freiheit

«Du wirst schwanger werden mit einem Kind, das Sohn des Höchsten genannt werden wird.»

Vertrauen ist der Anfang

«Maria fragt nach Sinn. Doch schon in der Sinnsuche zeigt sich, wie ihr Vertrauen wächst»

Der Himmel ist weiss

«Vielleicht können wir dieses Licht in uns wieder zum Strahlen bringen, indem wir versuchen, unseren Nächsten einmal in einem ‹anderen Licht› zu sehen»

Kleine Kinder, grosse Fragen

Als wir dieses schöne Gedicht einmal mit siebenjährigen Kindern gelesen haben, führte es zu einem wunderbar philosophischen und nachdenklichen Gespräch. Die Kinder waren sich schnell einig, dass sie sehr wohl in der Lage seien, ‹grosse Fragen› zu stellen.

Fastenzeit – eine Hinkehr zum Leben

«Schon in der Ruhephase des Winters drehten sich die Gedanken um die zukünftige Ernte, und in der Blütezeit kreisten sie um die Grösse der Früchte»

Fasnacht und Glaube

«Überlass dich nicht der Sorge, schade dir nicht selbst durch Grübeln»

In Resonanz kommen

«Wir haben verlernt, Welt, Natur und Menschen als Beziehungsgeflecht zu begreifen und zu leben»

Leben teilen wie Brot

«Vor allem das Unberechenbare, das Ungewisse bereitet uns nach wie vor Kopfzerbrechen.»

Der Schlüssel zum Himmel

«Eines Tages, während der Junge wieder das Kreuz anschaute, sagte er zwei Worte: «Schlüssel. Himmel.»

Die blühende Agave

Auf meiner Reise ins Heilige Land vor sieben Jahren bin ich zum ersten Mal einer blühenden Agave begegnet. Ich staunte nicht schlecht über den beinahe zwölf Meter hohen Stängel dieser Mittelmeerpflanze. Er ist stark wie ein Baumstamm, und an seiner Spitze entfalten sich die Blüten in weit verzweigten Büscheln. Noch verblüffter war ich, als ich hörte, dass Agaven nur einmal blühen und danach sterben. Dabei werden zuerst die Blätter, die wie Lanzetten zum Himmel ragen, welk und liegen erschlafft am Boden.

Eingangstor Demut

Das Weihnachtsgeheimnis ist das Geheimnis Gottes, der auf dem Weg der Demut in die Welt kommt; und unsere Zeit scheint die Demut vergessen zu haben oder sie einfach zu einer Form von Moralismus degradiert zu haben und hat ihr damit ihre eigentliche Sprengkraft genommen.

Das Friedenslicht aus Bethlehem

Mit der Geburt des messianischen Kindes im Stall von Bethlehem ist der von den Propheten schon lange angekündigte Friedensfürst gekommen. Im Lukasevangelium wird berichtet, wie die Engel den Frieden verkündeten. Shalom bedeutet mehr als Frieden. Es bedeutet das Heil-Sein des Menschen in all seinen Bezügen: Friede mit Gott, Friede unter den Menschen, Friede mit der ganzen Mitwelt und Friede mit sich selbst – das ist der Inhalt von Weihnachten. 

Die Kraft im Kleinwerden

«Nun könnt ihr nicht mehr Angst haben vor mir, nun könnt ihr mich nur noch lieben»

Dein König kommt, folge seiner Spur

«Josef, der Verlobte der jungen Maria, sieht sich nicht als Vater des Kindes. Das beschäftigt ihn bis in seine Träume hinein»

Warten oder abwarten

«Gott wartet, dass wir ihm nicht nur die Besenkammer unseres Herzens bereithalten»

«Nichts über uns ohne uns»

«Strukturen sollten eingeführt werden, die eine wirkliche Mitsprache aller in allem ermöglichen»

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